Die Wärmequellen


Wärmequelle Wasser

Heizleistung von 7 bis 91 kW
Ist Grundwasser in vertretbarer Tiefe und Menge sowie mit entsprechender Temperatur vorhanden, erreicht man damit die höchsten Jahresarbeitszahlen. Eine konstante Temperatur von 8 -12°C garantiert einen optimalen Heizbetrieb.

Dazu sind zwei Brunnen erforderlich: Ein Förder- und ein Schluckbrunnen. Der Schluckbrunnen soll in Richtung des Grundwasserstromes vom Förderbrunnen fortfü̈hrend mindestens 15 Meter von diesem entfernt liegen.

Die benötigte Wassermenge beträgt für 10 kW Heizleistung in etwa 2m3 pro Stunde. Die Verfü̈gbarkeit ist ü̈ber einen Dauerpumpversuch nachzuweisen. Bestimmte Grenzwerte an Inhaltsstoffen des Wassers dü̈rfen nicht ü̈ber- bzw. unterschritten werden, daher ist eine Wasseranalyse zu erstellen. Eine wasserrechtliche Bewilligung ist erforderlich.

Wasser eignet sich auch als Wärmesenke zum aktiven oder passiven Kühlen des Gebäudes.


Erdwärme - Direkterwärmung

Heizleistung von 5 bis 37 kW
Das Erdreich ist ein kostenloser und ergiebiger Wärmespeicher und stellt daher eine ideale Wärmequelle dar.
Beim Flachkollektor wird hauptsächlich gespeicherte Sonnenenergie genutzt – konstant und völlig unabhängig von Tag und Nacht. Bei fachgerechter Auslegung ist auch im tiefsten Winter ausreichend Quellenergie vorhanden.

Mit Direkterdwärme-Systemen (auch Direktverdampfung genannt) erzielen Sie die niedrigsten Betriebskosten aller heute bekannten Erdkollektorsysteme. Sie nü̈tzen bis zu 4/5 kostenlose Umweltenergie!

Das chlorfreie und ozonneutrale Arbeitsmittel des Wärmepumpenkreises nimmt die Erdwärme ü̈ber die doppelwandigen nahtlosen Rohre des Flachkollektors (Kupfer, PE-Schutzmantel) direkt auf und verdampft.

Nur unser Partner OCHSNER bietet das Erdwärmesystem Direktverdampfung auch für den aktiven Kühlbetrieb an: Durch Umkehr des Kältekreises wird das Erdreich zur Wärmesenke und somit im Sommer zusätzlich regeneriert bzw. mit Wärme "aufgeladen".


Erdwärme - Sole

Heizleistung von 7 bis 65 kW
Bei diesem System wird die Erdwärme ü̈ber einen Sole- Hilfskreis aufgenommen und zur Wärmepumpe geführt.

Sole-Erdkollektoren können auf drei Arten verlegt werden:

Bei ausreichend Gartenfläche sind Flachkollektoren die preisgünstigste Lösung. Die Verlegefläche richtet sich nach Bauart und Wärmedämmung des Hauses bzw. der Bodenbeschaffenheit.

Als Alternative bieten sich spiralförmige Künettenkollektoren an, die etwas weniger Fläche beanspruchen.

Es können auch Erdsonden mittels Tiefenbohrungen in die Erde eingebracht werden. Diese werden üblicherweise mit je 100 Metern Tiefe ausgeführt und eignen sich ideal bei geringem Platzangebot. Eine wasserrechtliche Bewilligung ist erforderlich.

Im aktiven Kühlbetrieb wird im Sommer Wärme aus den Wohnräumen über das bestehende Heizsystem in das Erdreich „gepumpt“. Im aktiven Kühlbetrieb ist die maximale Kühlleistung auch nach wochenlangen Hitzeperioden noch voll gegeben.<


Wärmequelle Luft

Heizleistung von 8 bis 60 kW
Scheiden Grundwasser und Erdreich als Wärmequelle aus, so ist es möglich die Außenluft als Wärmequelle heranzuziehen. Luft steht überall und unbegrenzt zur Verfügung.

Dieses System eignet sich auch speziell für die Heizungssanierung im Gebäudebestand, dort sind nachträgliche Eingriffe in das Erdreich meist unerwünscht oder kostenaufwändig.

Durch die technischen Innovationen von OCHSNER wird die Wärmequelle Luft auch bei niedrigen Außentemperaturen effizient genutzt. Hohe Betriebssicherheit und niedrige Geräuschemissionen zeichnen dieses Produkt aus.

Nutzung von Umgebungswärme eignet sich besonders für die Nachrüstung oder für bivalent betriebene Anlagen.

Bei aktivem Kühlbetrieb wird die abzuführende Wärme über den außen stehenden (bei Air-Station® OLW-I innen stehenden) Verdampfer – der zum Kondensator wird – abgegeben.